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Auf dem Stadtzürcher Carparkplatz soll’s kein Kongresszentrum geben

Die Chancen für ein von Privaten finanziertes Kongresszentrum auf dem Areal des Carparkplatzes beim Zürcher Hauptbahnhof haben sich deutlich verschlechtert. Nach dem Willen des Parlaments sollen Nutzungsoptionen geprüft werden. Ein Kongresszentrum hat darin keinen Platz.

bus-2546383_640Das Stadtparlament überwies am Mittwochabend eine Motion aus linken Kreisen an den Stadtrat. Diese verlangt einen Projektierungskredit. Damit soll ein partizipativer Prozess in Gang gesetzt werden, der eine“ quartierverträgliche Entwicklung des städtebaulich wichtigen Ortes“ ermöglicht.

Quartierverträglich bedeutet vor allem: kein Kongresszentrum – und viel Dialog über die mögliche künftige Nutzung. Dabei sollen die wohn-, energie- und verkehrspolitischen Aufträge der Gemeindeordnung berücksichtigt werden.

Hochbauvorstand André Odermatt (SP) sieht ebenfalls keinen Bedarf für ein weiteres Kongresszentrum – zumal die Stadt Tonhalle und Kongresshaus teuer umbaut und saniert. Aber Odermatt versteht, „dass dieser wichtige Platz dazu verführt, mit Ideen bespielt zu werden“.

Er plädierte jedoch vergebens für etwas mehr „optimistische Geduld“ – und die Umwandlung der Motion in ein unverbindlicheres Postulat.

FDP, SVP und CVP sahen in der Vorlage vor allem eine „Verhinderungsaktion“ gegen die Immobilienfirma Mobimo, welche die Bestrebungen der privaten IG Kongress-Stadt Zürich unterstützt. Mobimo und der IG schweben ein Kongresszentrum und zwei Hotels auf dem Carparkplatz vor.

Für die Motion stimmten SP, Grüne und AL. FDP, SVP und CVP lehnten sie ab. Die GLP enthielt sich. Sie hätte das Anliegen lieber als Postulat überwiesen.