Menu

We are apologize for the inconvenience but you need to download
more modern browser in order to be able to browse our page

Download Safari
Download Safari
Download Chrome
Download Chrome
Download Firefox
Download Firefox
Download IE 10+
Download IE 10+

300-Millionen-Sanierung der Kraftwerke Hinterrhein abgeschlossen

Die Kraftwerke Hinterrhein haben die Gesamterneuerung der grössten Kraftwerkskombination in Graubünden erfolgreich beendet. Das 300-Millionen-Franken-Unterfangen wurde nach sechsjährigen Ausführungsarbeiten budgetgerecht abgeschlossen.

central-1264100_640Die Gesamterneuerung der Kraftwerksanlagen war notwendig, um die Betriebssicherheit und die Wirtschaftlichkeit bis zum Konzessionsende 2042 zu gewährleisten, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Als Novum in der Schweiz wurde die Gesamterneuerung „aus einem Guss realisiert“ und nicht etappenweise über längere Zeit.

Damit erreichte das Projekt eine Grössenordnung, die nur mit der Bauphase selbst (1956 bis 1963) verglichen werden kann. 99 Lose wurden vergeben, 50 Unternehmen waren beteiligt, und zu Spitzenzeiten arbeiteten über 300 Personen gleichzeitig auf den Baustellen.

Das Projekt umfasste Seeentleerungen, die Revision der Sicherheitseinrichtungen, die Sanierung der Druckschächte und die Revision aller Turbinen samt Ersatz von Laufrädern und Generatoren. Die elektrische Ausrüstung wurde ersetzt und die Leittechnik erneuert.

Das Ganze geschah bei laufendem Betrieb der Anlagen, was nach Angaben des Unternehmens „allerhöchste Anforderungen“ an die Erneuerungsarbeiten stellte. m Verlaufe des Projektes wurde auch die Restwassersanierung umgesetzt.

Durch die Verbesserung der Effizienz konnte die Jahresproduktion bei gleichem Wasserverbrauch um 50 Gigawattstunden gesteigert werden. Das entspricht dem gesamten Stromverbrauch im Konzessionsgebiet in Rheinwald, Avers und Thusis.

Als Wermutstropfen bleibt die starke Dezimierung der Fischbestände in den beiden Stauseen Sufers und Valle di Lei (Italien), wie die Kraftwerke Hinterrhein schreiben. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Jagd und Fischerei und dem italienischen Sportfischerverband ist ein Wiederbesatz geplant, der von den Kraftwerken finanziert wird.